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Die Burgruine Dagstuhl
Urkundlich erstmals 1290 erwähnt, wurde die Burg Dagstuhl um 1270 durch den Ritter Boemund von Saarbrücken als Vorposten der Herrschaft des Kurfürsten und Erzbischofs von Trier erbaut.
Als Höhenburg ist die Anlage mit Vorburg auf der Nordseite und südlicher Verteidigungsanlage mit Wallgraben, Wall und zwei Bastionen über dreihundert Meter lang.
Im Rahmen mehrerer Beschäftigunsprojekte in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Anlage in weiten Teilen freigelegt, so dass die Grundrisse wieder erkennbar wurden.
Seit März 2003 läuft die fachgerechte Sanierung des historischen Mauerwerks und der Rückbau fehlerhafter Aufmauerungen. Archäologische Untersuchungen in der Vorburg bilden die Grundlage für die touristische Erschließung der Gesamtburganlage bis 2006.
Inzwischen sind die beiden Halsgräben mit zwei mächtigen Brücken überspannt worden, so dass eine Begehung der Burganlage auf “historischer“ Zuwegung möglich ist.
Infotafeln informieren über die Geschichte und das Leben auf der Burg.




